Unser Königspaar Markus und Anna Rennemeier mit seinen Kindern Mia, Lotte und Gret



Die Entscheidung beim schönsten Enser Schützenfest fiel am Schützenfestmontag sehr schnell. Am Ende eines spannenden Dreikampfs um die Königswürde stand mit Markus und Anna Rennemeier das neue Majestätenpaar der St.-Josef-Schützenbruderschaft Höingen fest.

Schon früh am Montagmorgen hatte die Schützenmesse, mit Pastor Jan Bojko, viele Höinger bei herrlichsten Sonnenschein zur Sportanlage des Höinger SV geführt. Wie es Tradition in Höingen ist, schloss sich direkt an den Gottesdienst der Wettkampf an der benachbarten Vogelstange an.

Die Jungschützen machten dann den Anfang. Nachdem sie den stolzen Schützenadler schon arg gerupft hatten, fiel mit dem 76. Schuss das Zepter zu Boden. Verantwortlich dafür und somit neuer Jugendprinz war Stefan Dellbrügge.

Und schnell ging es anschließend weiter, wobei sich sich ein Dreikampf um die Königswürde herauskristallisierte. Markus Rennemeier und seine beiden Kontrahenten, Dominik Schrage und Stefan Risse, gaben sich jeweils die Flinte in die Hand. Nur 58. Schuss später fiel der Rest des einst stolzen Schützenadlers von der Stange.

Der Kranz, der das Vogelhaupt geschmückt hatte, war schon beim ersten Schuss durch Brudermeister Thomas Klebsattel gefallen, den Apfel sicherte sich Manfred Vetter. Natürlich bildete sich wieder eine lange Gratulantenschar, die dem neuen Königspaar Markus und Anna gratulieren wollten. Anschließend ging es im Programmablauf weiter. Bei der Ankunft in der Schützenhalle wurden die neuen Regenten proklamiert und die Schützen und zahlreiche Gäste waren zum anschließenden, fröhlichen Frühschoppen eingeladen.



Am Samstag und Sonntag davor, stand aber das da noch amtierende Königspaar Klaus und Nadja Pieper im Mittelpunkt.
Doch am Samstag begann das Schützenfest nach dem Hochamt zunächst mit den Ehrungen verdienter Mitglieder.
Den Anfang machte die Auszeichnung zweier verdienter Vorstandsmitgliedern. Seit sechs Jahren engagieren sich Stefan Hartmann und Peter Taprogge im Vorstand der St.-Josef-Schützenbruderschaft. Dafür verlieh ihnen Brudermeister Thomas Klebsattel den Silbernen Verdienstorden: „Es war im Jahr 2008, als sich die beiden Freunde gesagt haben, wir wollen intensiver an den Festzügen teilnehmen, mehr präsent sein. Daraufhin wurde mit ihrer Unterstützung die Jungschützengruppe Höingen gebildet, die heute über 40 Mitglieder in ihren Reihen hat. Die beiden sind beispielhaft dafür, sich schon in jungem Alter für die Bruderschaft zu engagieren.“
Stefan Hartmann ist derzeit Fähnrich und Schießmeister der Höinger Josef-Schützen. Peter Taprogge ist nicht nur in der heimischen Bruderschaft sehr engagiert, sondern auch stellvertretender Diözesan-Bundesmeister.



Im Anschluss wurden die langjährigen Mitglieder geehrt: Seit 50 Jahren halten Antonius Wegner und Wolfgang Wegener der Bruderschaft Treue; noch zehn Jahre länger gehört Alois Gretenkort dem Verein an. Mit dem Jubilarorden für 65 Jahre Mitgliedschaft wurden Willi Dümpelmann, Fritz Schulte und Willi Schwarze ausgezeichnet. Vor 25 Jahren regierte das aktuelle Kaiserpaar Michael und Luise Risse. Dem Regenten von 1955, Günter Scholz, wird seine Ehrung, Präsent und Blumen, im Laufe der Schützenfesttage nachgereicht.

Im Rahmen des Ehrungsabends konnte auch der Musikverein Höingen einen langjährigen Musiker auszeichnen. Der Vorsitzende des Vereins, Markus Brasse, überreichte Herbert Mohr die Urkunde des Volksmusikerbundes für sein 50-jähriges musikalisches Engagement. Dies begann zwar nicht bei den Höinger Musikanten, aber er gehört ihnen schon seit viele Jahren an.



Das schöne Sommerwetter hatte uns am Samstag eine große Zahl Besucher aus Höingen und Umgebung beschert. Der Regenschauer am Sonntagmorgen ließ dann aber beim Königspaar und Schützenvorstand leichte Bedenken über den Verlauf des zweiten Festtages aufkommen, die jedoch am Sonntagnachmittag schnell zerstreut wurden. Zwar nicht bei sonnigem, aber trockenem Wetter konnten sich König Klaus und Königin Nadja ihrem Schützenvolk bei Festzug und Parade präsentieren. Viele begeistert applaudierende Zuschauer säumten den Weg des Festzugs. In der Ortsmitte wurde das Köingspaar mit seinem Hofstaat, die Musikgruppen, die Jungschützen und die restlichen Schützenbrüder schon von einer größeren Zuschauerschar erwartet. Diese sparten auch nicht mit begeistertem Beifall, sei es für die prächtigen Roben der Damen oder den Marschschritt der Schützen.

Zurück in der Schützenhalle wurde nicht nur das Angebot an kühlen Getränken sondern auch das der Cafeteria mit Kaffee, Torten und frischen Waffeln gerne angenommen. Königs- und Kindertanz waren der Abschluss eines fröhlichen Nachmittags, bevor am Abend mit vielen Gästen bis zum frühen Morgen gefeiert wurde.



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